Mehr Haltestellen und mehr Züge

  • Kosten:
    Doppelspurausbau und Tieferlegung in Luzern: 175 Mio. Franken, neue Haltestellen Allmend und Steghof 35 Mio. Franken (je plus/minus 20 Prozent). Doppelspurausbau in Hergiswil 12 Mio., neue Kreuzungsstelle Telliwald bei Alpnach 9 Mio. (je plus/minus 30 Prozent). Alles in allem ist von 183 bis 279 Mio. Franken die Rede. Die Projektierung kostet 2,2 Mio. Franken.

  • Zeitplan:
    Projektausarbeitung bis Mitte 2007, Finanzierungsbeschlüsse in allen Kantonen sowie Auflage und Projektbewilligung bis Mitte 2008, Bauzeit 2009 bis 2012.
     

  • Neue Haltestellen:
    Geplant sind in Luzern neue Haltestellen auf der Allmend und beim Steghof (siehe Grafik), allenfalls in Stans West (Raum Länderpark) und in Sarnen (Industrie).
     

  • Tieferlegung:
    Die Brünigbahn soll nach der heutigen Haltestelle Mattenhof im Boden verschwinden und in einem 1,4 Kilometer langen Tunnel an den beiden neuen Haltestellen vorbei zum Bahnhof Luzern führen (siehe Kasten nebenan). Auf dem heutigen Trassee möchte die Stadt Platz für Velos machen. Dank der Tieferlegung können alle vier Bahnübergänge aufgehoben werden.
     

  • Doppelspur:
    In Hergiswil soll die Doppelspur im Bereich Matt um 500 Meter verlängert werden. Im Telli nach dem Loppertunnel vor Alpnach ist eine Kreuzungsstelle nötig.
     

  • Zugangebot:
    Ab Stans und Sarnen soll künftig ein Viertelstundentakt möglich sein. Auf der Strecke zwischen Luzern und Hergiswil dürften künftig pro Stunde bis zu zehn Züge pro Richtung (heute fünf) verkehren. Das würde bedeuten, dass die Barrieren in der Stadt Luzern 30 bis 40 Minuten pro Stunde geschlossen wären, falls der Tunnel nicht käme.

     

  • Der Tunnel

    1,4 Kilometer unter dem Boden. Der geplante Tunnel für die Zentralbahn wird unmittelbar nach der heutigen Haltestelle Mattenhof beginnen. Auf der Allmend wird ein 800 Meter langer Tunnel im Tagbau (man reisst den Boden auf, legt die Schienen und baut einen Deckel darüber ) erstellt, anschliessend geht es in einem bergmännischen Tunnel über 600 Meter (hier muss also gebohrt werden) bis in den Raum Steghof.